E-Rechnung

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Personal + Soziales

Neuerung Lohnausweis 2016
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Steuern

Unternehmenssteuerreform III: Was bedeutet das?
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E-Rechnung

E-Rechnung: Neue Anforderung Mehrwertsteuer

 

Rechnungen werden immer häufiger elektronisch versendet. Das spart Zeit und Geld für die Unternehmen. Nun hat die Eidg. Steuerverwaltung reagiert und neue Anforderungen bezüglich der Archivierung erlassen. Die Anforderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

1. Die Beweiskraft muss bei der Aufbewahrung mittels einer elektronischen Signatur sichergestellt werden.

 

2. Das eingesetzte System muss die Datensicherheit gewährleisten.

 

3. Die elektronischen Rechnungen sind in der ursprünglichen Form aufzubewahren.

 

4. Es ist eine Verfahrensdokumentation zu erstellen

 

5. Die ESTV muss sämtliche Geschäftsvorfälle prüfen können.

 

6. Die vesendeten E-Rechnungen müssen unveränderbar archiviert werden.

 

Die Eidg. Steuerverwaltung behält sich vor, bei einer allfälligen MWST-Kontrolle nicht korrekt archivierte E-Rechnungen nicht als Vorsteuerabzug zu berücksichtigen und den Betrag aufzurechnen.

 

Personal + Soziales

Neuerung Lohnausweis 2016

 

Ab der Steuerperiode 2016 können Arbeitnehmer bei der direkten Bundessteuer für den Arbeitsweg nur noch maximal CHF 3'000.- pro Jahr in Abzug bringen. Diese Beschränkung des Fahrkostenabzugs hat auch Auswirkung auf die Deklaration im Lohnausweis: Arbeitgeber haben bei Mitarbeitenden, die über ein Geschäftsfahrzeug verfügen, neu den prozentmässigen Anteil Aussendienst zu bescheinigen.


Anlässlich der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 wurde die Vorlage FABI angenommen. Diese Vorlage sieht vor, dass unselbständig Erwärbstätige bei der direkten Bundessteuer für den Arbeitsweg neu maximal CHF 3'000.- in Abzug bringen können. Der Privatanteil bleibt jedoch unverändert bei 0.8% des Kaufpreises  (exkl. MWST) pro Monat oder entsprechend 9.6% pro Jahr, mindestens allerdings CHF 150.- pro Monat bestehen.

 

Verfügt ein Arbeitnehmer über ein Geschäftsfahrzeug und arbeitet er ganz oder teilweise im Aussendienst, so muss der Arbeitgeber unter Ziffer 15 des Lohnausweises den prozentmässigen Anteil bescheinigen. Die Angabe des Anteils Aussendienst erleichtert dem Mitarbeitenden die Deklaration des Arbeitsweges in seiner Steuererklärung, da nur die Tage zu deklarieren sind, an welchen er vom Wohnort mit dem Geschäftsfahrzeug an die übliche, permanente Arbeitsstätte fährt. Neu muss der Mitarbeiter den effektiven Wert dieser Fahrten in seiner Steuererklärung als Einkommen deklarieren und als Gegenpool können die CHF 3'000.- in Abzug gebracht werden.



Als Aussendienst gelten diejenigen Tage, an welchen der Mitarbeitende mit seinem Geschäftsfahrzeug direkt vom Wohnort aus zum Kunde und vom Kunde wieder direkt an seinen Wohnort fährt. Fährt der Mitarbeitende am Morgen zuerst an seine Arbeitsstätte und erst dann zum Kunde und am Abend direkt vom Kunde nach Hause, so gilt der Tag als halber Aussendiensttag.


Dies betrifft vorerst nur die direkte Bundessteuer. Die einzelnen Kantone haben noch nichts entschieden, die Diskussionen in den einzelnen Räten laufen allerdings.

 

 

Steuern

Unternehmenssteuerreform III: Was bedeutet das?

 

Um im internationalen Umfeld bestehen zu können, passt die Schweiz heute laufend ihre Gesetzgebung den entsprechenden Normen an. Aktuell auf der Tagesordnung steht der Eintritt in das OECD Musterabkommen und damit einhergehend der Wegfall bisheriger Steuerprivilegien für (Gross-) Unternehmen. Als Beispiel sei das Holdingprivileg genannt.

Im Gegenzug und um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben, schlagen Bundesrat und Parlament die Einführung von Lizenzboxen und die Abzugsmöglichkeit von überschüssigem Eigenkapitalzins vor. Mit diesen Massnahmen wird der durch den Wegfall der Steuerprivilegien de facto eintretenden Steuererhöhung entgegengewirkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und der Kantone gestärkt.

Am 12. Februar 2017 stimmen wir über die Unternehmenssteuerreform III ab. Eine Ablehnung würde unsere Wettbewerbsfähigkeit schwächen und es müsste damit gerechnet werden, dass Grossunternehmen abwandern und Arbeitsplätze verlorengehen. Letzteres wiederum würde das Steueraufkommen von Bund und Kantone schmälern und auch unsere Altersvorsorge wäre davon betroffen.